Logog Schilddrüsenforum


Das Diskussionsforum für Schilddrüsenfragen
Erfahrungsaustausch zwischen Patienten,
Angehörigen und Interessierten


Ratschläge können nie einen Arztbesuch ersetzen!!

Initiatoren:
Initiatoren
Willkommen Forum Initiatoren Links Impressum Haftungsausschluß Home


Aktuelle Zeit: 19. Apr 2026 5:13

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Neuling m. Hashi
BeitragVerfasst: 02. Mär 2009 17:13 
Offline

Registriert: 17. Feb 2009 13:08
Beiträge: 8
Hallo in die Runde,
bin ein wirklicher Frischling auf dem Hashi-Gebiet,
hab die Diagnose seit vergangenem Donnerstag
und natürlich Fragen.

Erstmal Danke - ich hab hier schon einiges nachgelesen
und vieles hat mich beruhigt.

Hmm also bei mir war2008 ein sehr bescheidenes Jahr,
ich hab zu rauchen aufgehört, ebenfalls mein Partner, aber
er hats nicht ganz so einfach gepackt und ist für 4 Monate
mal in eine ziemliche Depression gefallen welche uns
finanziell ziemlich an den Abgrund gebracht hat (er ist
selbstständig und hat einfach nicht mehr gearbeitet)
Das hat mich extrem viel an Nerven gekostet.

Danach ist mein Kater sehr plötzlich verstorben was mich
sehr sehr getroffen hat und direkt anschließend danach hab
ich mit vermeintlichen Herzproblemen begonnen. Ich war
zweimal in der Herzambulanz - ohne Ergebnis außer hoher
Blutdruck - wurde zu einem ansäßigen INternisten verwiesen
der hat nur hohen Blutdruck festgestellt und mit Betablocker
verschrieben. BelastungsEKG und 24-Stunden Blutdruckmessung
waren in Ordnung. Hmm ich hab mir gedacht, wer weiß ist halt
so, ernährst dich noch gesünder, machst noch mehr Sport und
es wird besser..... leider nein, dann sind unerklärliche Bauch-
schmerzen dazu gekommen, ich hab zig Untersuchungen gemacht
ohne Diagnose. Einzig vor Koloskopie und Gastroskopie hab ich
mich verweigert, weil ich glaube die Schmerzen kommen nicht vom
Magen und nicht vom Darm. Irrigoskopie hab ich machen lassen.

Nau ja auf jeden Fall sind bei der großen Blutuntersuchung des
Internisten leicht abweichende SD-Werte rausgekommen, wobei
er meinte ich solle doch bei Gelegenheit das in einer SD-Ambulanz
abklären lassen. Tja Anfang Nov. angerufen für Ende Jänner einen
Termin bekommen. Es wäre aber nicht tragisch, sagt der Arzt.

Okay, ich hab mir keine Gedanken gemacht, da ich aber immer mehr
Herzrasen und nervöses Zittern in den Händen und schlechte Haut
bekommen habe, habe ich 2 Tage vor Weihnachten auf eine neue
Blutuntersuchung gepocht und auch bekommen..... die SD-Werte
waren alle drüber, eindeutig ÜF.

Da mich meine prakt. Ärztin ebenfalls im Regen stehen hat lassen
hab ich mir eine Neue gesucht, die gab mir einen absolut wertvollen
Tipp mit einem Wahlarztlabor in Wien - dort habe ich innerhalb von
2 Tagen einen Termin für die Szintigraphie bekommen.
Nicht stark auffällig aber Empfehlung auf Thiamazol und Kontrolle
3-4Wochen später. Gut ich Unerfahrene hab das auch gemacht und
die Praktische hats beaufsichtigt. So nach 4 Wochen dann neuerlich
Blut, kam das große AHA weil ich bereits in einer UF war.
Also lt. Ärztin Medis absetzen.

Das war mir jetzt zu blöd, weil ich nebenbei noch Reinke-Ödeme auf
den Stimmbändern dianostiziert bekommen habe und US des Halses
weil ich soviele Lymphknoten vergrößtert hab.

Also hab ich mir einen SD-Spezialisten gesucht - hab jetzt nochmal
US und Szintigraphie machen lassen und ich soll das Thiamazol weiter
jedoch nur mehr ein halbes p. Tag nehmen. Lt. dem aktuellen Blutbefund
hat die 14tägige Nichteinnahme bereits wieder eine leichte ÜF verursacht.

Was mich jetzt ziemlich seelisch fertig macht - ich hab eine Überweisung
wegen einem komischen Knoten ab unteren Hals - ungefähr dort wo die Kuhle des Schlüsselbeines ist nur etwas weiter links, für MRT.

Beim US des Halses wegen der Lymphknoten hat mich der Arzt fertig gemacht, als er sagt hmm was heißt ein Knoten, viele.....

Meine Fragen wenn ich darf:

1) Habts ihr auch solche Irrfahrten bis zu einem endgültigen Ergebnis durchgemacht
2) Gibts hier auch Personen die so zw. ÜF und UF schwanken und wie gehts euch damit?
4) die Lymphknoten, ich hab lt. Blutbefund keine Entzündung, habt ihr
die auch über einen längeren Zeitraum geschwollen ??

Danke für die wahrscheinlich patscherte Fragerei einer Unwissenden
Ach ja und ich hab leider meine Werte nicht dabei, deswegen so
schwammig

LG Crazy


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Mär 2009 17:22 
Offline

Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo !

hashi in der anfangsphase kann mit anfänglicher üf einhergehen - ansonsten sollte hauptsächlich eine uf im vordergrund stehen, da das schilddrüsengewebe ja langsam zerstört wird.

hast du nicht einen ordentlichen befund und werte die du ins form stellen kannst. hashi wird nämlich mit thyroxin therapiert !!!

lg
MAUS


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Mär 2009 17:30 
Offline

Registriert: 17. Feb 2009 13:08
Beiträge: 8
Hallo!

Mach ich noch, momentan hab ich nichts mit.
Hmm ich hab die Woche noch einen Termin bei der
SD-Spezialistin, werde sie vielleicht nochmals fragen
warum ich jetzt mit Thiamazol gegen ÜF behandelt werde.

Danke
Crayz


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Mär 2009 17:45 
Offline

Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Maus hat geschrieben:
hallo !

hashi in der anfangsphase kann mit anfänglicher üf einhergehen - ansonsten sollte hauptsächlich eine uf im vordergrund stehen, da das schilddrüsengewebe ja langsam zerstört wird.

hast du nicht einen ordentlichen befund und werte die du ins form stellen kannst. hashi wird nämlich mit thyroxin therapiert !!!

http://www.kit-online.org/Hashimoto-Thyreoiditis
http://members.aon.at/shg.schilddruese/page_7_2.html

lg
MAUS


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Mär 2009 10:32 
Offline

Registriert: 17. Feb 2009 13:08
Beiträge: 8
Danke Maus für die Links, ich hab nur im Moment nicht die Nerven
mich einzulesen. Heute hab ich das MRT und am DO dann die
Befundbesprechung.

Hab meine Befunde noch nicht reingestellt, weil ich noch zu fahrig
unterwegs bin.

Bin no na ziemlich aufgeregt wie immer, auch weil ich nicht verstehe warum die Lymphknoten angeschwollen sind.

Hatte gestern ein kurzes Telefonat mit der SD-Spezialistin wegen
meinen neuesten Blutbefunden (werden auch am DO genauer besprochen) und sie meinte sie hätte alles bis auf den TSH Wert
und es sieht gut aus, ich hätte keine Entzündung.

Wobei ich Depp jetzt nicht gefragt habe, Entzündung der SD oder
generell eben wegen den geschwollenen Lymphknoten.

Habe mir für DO schon die Fragen aufgeschrieben und werde den
MRT Befund garnicht selbst öffnen - das schaff ich nervlich nicht.

Bin ja stolz, hab tlw. Phasen drinnen da bin ich total positiv und dann
wieder trifft mich der große Hammer. In der Nacht schlafe ich nicht mehr
als 3 Stunden am Stück dann bin ich munter und mein Hirn arbeitet und
läßt sich nicht abschalten.

Komisch ist auch, ich habe das Druckgefühl links unten im Hals nicht immer, heute morgen nach dem Aufstehen wieder garnicht erst im Bus am Weg in die Arbeit. Das Kratzen im Hals ist auch einseitig, dort wo der "unerklärliche" Knoten sein soll, jetzt überlege ich ist es tatsächlich so oder bilde ich mir das ein.

Es ist auch so schwer dem Partner beizubringen wie man sich im Moment fühlt, ich bin normalerweise eine starke Frau aber innerhalb der letzten 5 Monate ist mir echt die Kraft ausgegangen und ich fühle mich wie eine Heulsuse.

Uff das wegschreiben hier tut gut und ich werde nach dieser Woche mich mehr einlesen doch im Moment geht das nicht.

Meine Frage wenn ich darf, warum glaubt ihr, sind die Lymphknoten bei manchen geschwollen ?? Sollte es da immer eine ursächliche andere Krankheit geben oder schon aufgrund der SD-Erkrankung ??

Danke fürs zulesen
LG
Crazy


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Mär 2009 15:17 
Offline

Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo crazy !

ich hatte jahrelang einen geschwollenen lymphknoten hinter dem re ohr. zahnarzt, ohrenarzt, ultraschall brachten keinerlei ergebnisse - man wusste nicht wieso er da war.

zwar wurde pfeifferischen drüsenfieber nachgewiesen, welches ich aber schon jahre zuvor unerkannt überstanden hatte. danach ging es los mit halsschmerzen, schluckproblemen, das gefühl es steckt was im hals, immer wieder hustenreiz und ich merkte vorallem rechts, wo auch der knoten sichtbar war ein sehr unangenehmes gefühl.

gewichtszunahme, unendliche müdigkeit, lustlosigkeit, mit mir war nichts anzufangen und dann "endlich" die diagnose hashi - und ich wurde mit thyroxin behandelt. ich bekam anfangs panik, was denn jetzt alles mit dieser erkrankung auf mich zukommt, noch dazu lebenslang - las täglich im forum (wo hauptsächlich neulinge bzw. problemfälle hilfe suchen). ich dachte oh gott, warum gerade ich, wo ich ja schon jahrelang unter extremen painkattacken gelitten habe.

ABER nach 1 1/2 jahren der einstellung mit den hormonen geht es mir jetzt sehr gut - kein vergeleich gegen früher ohne hormone. anfangs ging es mir sehr schlecht und ich wollt schon damit aufhören, habe aber immer wieder mut von meiner ärztin zugesprochen bekommen - ich habe viele höhen und tiefen und rückfälle überstanden. aber umso länger ich thyroxin bekam und umso näher ich meiner wohlfühldosis kam, umso mehr machte das leben wieder spass. solltest du wirklich hashi haben, würde ich dir das buch "leben mit hashimoto" empfehlen - man kann immer wieder darin blättern und infos nachholen. hashi ist zwar anfangs eine diagnose die angst und unsicherheit macht, aber umso mehr du dich damit auseinandersetzt, deine sd-werte kennst und mekrst, bei welcher dosis du dich wohlfühlst, umso besser wird es dir gehen.

das einzige was man bei dier erkrankung braucht ist geduld, geduld, geduld - man kann nicht erwarten, dass man ein pulver nimmt und es geht einem wieder gut, wie mit einem kopfwehpulver usw...

also kopf hoch - es wird schon wieder

lg
MAUS


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Mär 2009 16:10 
Offline

Registriert: 17. Feb 2009 13:08
Beiträge: 8
Danke Maus
für das Erzählen deiner Geschichte und für deinen Zuspruch.

Das tut unheimlich gut.

Ich hab nun den fast fertigen Befund und kenn mich nicht mehr aus -

was bitte ist Autoimmunhyperthyreose bei normgroßer deutlich inhomogener SD ?????

Komme gerade MRT - also wegen der Lymphknoten kann ich erst DO
was schreiben - nach meinem SD-Termin.

fT3 6 pg/ml
TSH 0,01 uM/l
TG-AK 12,8 IU/ml
tpo-ak 285.4 IU/ml

Kann mir das jemand vielleicht vereinfacht übersetzen ???

Danke


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Mär 2009 16:24 
Offline

Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hallo !

bitte setze auch die normwerte (meist in klammer) neben deine werte. eine inhomogene oder auch echoarme sd-struktur sind ein eindeutiger hinweis aus hashimoto - bei dir sind ebenso zusätzlich auch die antikörper (TPO, TAK) erhöht und nachgewiesen.

der TSH ist allerdings viel zu niedrig und da muss es dir ja auch so schlecht gehen. vielleicht ein knoten der probleme macht ???

also kopf hoch - hashi ist es auf jeden fall und vergiss nicht du bist hier nicht alleine
viele im forum werden dir, wenn du hilfe benötigst sicherlich auch hilfreich zur seite stehen.

lg
MAUS


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03. Mär 2009 16:32 
Offline

Registriert: 17. Feb 2009 13:08
Beiträge: 8
Danke dir,
hab das mit den normwerten nicht gleich gecheckt.

also

fT3 6.0 pg/ml (1.5-4.2)
TSH 0,01 mU/l (0,4-3,0)
TG-AK 12,8 IU/ml (<60)
TPO-AK 285,4 IU/ml (<60)

Knoten wird das MRT vielleicht zeigen, Szintigraphie und US haben
nichts gezeigt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Neuling mit MB ;((
BeitragVerfasst: 06. Mär 2009 13:36 
Offline

Registriert: 17. Feb 2009 13:08
Beiträge: 8
Hatte gestern meine Befundbesprechung - also ich habe lt.
Arzt MB.

Jetzt bin ich vollends verwirrt und hab mir mal beide Bücher
sowohl Hashi als auch MB bestellt.

Meine allerletzten Blutwerte hab ich eh reingestellt, davor hatte ich:

Nov. 08
TSH 0,01 (0,2-5,0)
fT3 11,71 (1,64-5,2)
fT4 1,45 (0,71-1,85)

dann kurz vor Weihnachten also Dez. 08
T3 359 (60-208)
T4 14,3 (4,5-12,0)
TSH 0,01 (0,2-5)
Mikrosomale AK 212,5 (<80)
TG-AK 136,5 (< 100)

am 15.1.09

T3 412 (60-208)
TSH 0,01(0,2-5)
fT4 3,16 (0,71-1,85)

hier hab ich dann mit Thiamazol begonnen

am 12.2.09
TSH 0,01 (0,35-4,94)
T3 0,73 (0,8-2)
T4 3,5 (5,1-14,1)

nach den Werten sollte ich sofort mit Thiamazol aufhören

am 26.2.09
fT3 6 (1,5-4,2)
fT4 1,8 (0,8-1,85)
TSH 0,01 (0,4-3)
TG-AK 12,8 (<60)
TPOAK 285,4 (<60)

und ab da nehme ich wieder Thiamazol aber nur mehr ein
halbes

Also sollte ich MB haben, bitte meine Beiträge verschieben.

Vielleicht mag ja jemand etwas dazu schreiben, würde mich freuen.

Bin gerade ein wenig ratlos, zumal der MRT meint, der Knoten am unteren Hals wäre die ausgeweitete Vene, die SD-Ärztin sagt es sieht nicht danach aus und ich solle mir noch HNO Meinungen dazu holen.

Was ich grundsätzlich für okay empfinde, obwohl ich such mir jetzt einen anderen HNO weil der Alte hat mich ja mit Reincke Ödem und Lymphknoten de facto alleine im Regen stehen lassen. Zu den US von den Lymphknoten hat er nämlich garnichts gesagt.

LG Crazy


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 11 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
cron
design by webcompany
Powered by phpBB © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de