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BeitragVerfasst: 31. Okt 2008 10:42 
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Registriert: 07. Okt 2008 12:33
Beiträge: 20
Wohnort: linz
hallo liebe leute!!

wie ich einigen von euch versprochen habe, wollte ich kurz von meinem arztbesuch bei einem endokrinologen aus wels berichten.

nun, es war wie immer. das gespräch hat fünf minuten gedauert. anfangs hat er mir erklärt er wäre der falsche ansprechpartner, weil die schilddrüse nicht sein fachgebiet ist. er könne mir aber erklären, was eine hashimoto thyreoiditis ist.

nach dem ich ihn darauf hingewiesen hatte, daß ich bereits weiß wobei es bei dieser erkrankung geht und das mein anliegen meine symptome sind, hat er gemeint, daß meine symptome unmöglich von der schilddrüse kommen können, denn ich bin im norm bereich und diese erkrankung ist nicht so schlimm (natürlich, denn ich muß ja nicht sterben). :-(

meine werte:

sd-untersuchung juli 2006

sonogramm:
rechts 14 cm³, echoarm. bild der immunogenen schädigung mit multiplen zystischen veränderungen.
links 17 cm³, ebenfalls zeichen der immunogenen schädigung.
szintigraphie:
schmetterlingsförmig konfigurierte diffus vergrößerte sd, rechts etwas deutlicher speichernd als links
freis T4 12,43 pg/ml (7,5-19)
freis T3 3,20 pg/ml (2,0-4,4)
TSH 2,12 (0,1-4,0)
Thyreoglobulin-AK 129 U/ml hoch (0-60)
Thyreoid. Perosidase-AK > 1300 U/ml hoch (0-60)


sd-untersuchung november 2008 (nach 2 jahren einnahme von 1/2 thyrex 0,1)

sonographie:
rechts regressiv echoarm 24x24 >63 mm (>20ml)
links regressiv echoarm 24x30 >68 mm (> 27 ml)
szintigraphie:
diffus vergrösserte rechts etwas mehr speichernde sd

freies T4 16,40 pmol/l (10,00-25,00)
freies T3 4,68 pmol/l (2,80-8,00)
TSH 2,87 (0,40-4,00)

Thyreoglobulin-AK 129 U/ml hoch (0-60)
Thyreoid. Perosidase-AK > 1300 U/ml hoch (0-60)


als ich ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, daß im internet und in div. fachliteratur aber etwas anderes steht (bzgl. tsh-werte), hat er nur gemeint das man nicht alles glauben kann was da steht (auch in den div. schilddrüsenforen).

auf meine frage, welches problem ich seiner meinung denn hätte, habe ich zur antwort bekommen, daß es ein vegetatives problem sei. als ich ihn darauf aufmerksam gemacht hatte, daß ich bereits mit antidepressiva behandelt wurde, hat er mir nur empfohlen ein anderes produkt zu probieren.
meine anderen symptome wie: zeitweise starkes schwitzen, ständige müdigkeit, muskelschwäche, gewichtsprobleme, trockene haut, halsschmerzen wenn ich viel spreche, heißes gesicht und sehr kalte hände und füße - auf die ist er nicht wirklich eingegangen.
er hat nur gemeint das hat alles nichts mit der schilddrüse zu tun (obwohl er anfangs darauf hingewiesen hat, daß die schilddrüse NICHT sein spezialgebiet ist!!!!!!!!!).
seiner meinung nach sind auch thyrex und euthyrex die selben medikamente. nach dem ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, das da sehrwohl ein unterschied besteht (hormone), hat er nur gesagt: "na, wenn sie meinen"

nach dem ich mit tränen in den augen und voller enttäuschung nach hause gefahren bin, habe ich für mich die konsequenz gezogen nie wieder zu einem arzt zu gehen.
ich werde bis ende des jahres abwarten. dann habe ich die ersten drei monate mit meinen neuen tabletten (euthyrex) geschafft, und ich bin mir sicher daß es mir dann etwas besser gehen wird. ebenfalls werde ich mir regelmäßig die werte kontrollieren lassen, und wenn nötig selber die tabletten dosieren (ob´s nun schlau ist oder nicht, aber solche arztgespräche nehmen mir zu viel energie weg).

ausserdem werde ich jänner 09 ein beratungsgespräch bzgl. metabolic-balance in anspruch nehmen - hab diese jahr keine zeit mehr, weil ich im dezember auf kur bin - und versuchen meine körper, und vor allem meinen seelenzustand, selbst wieder ins lot zu bringen.

nun, das war mein bericht aus wels. nicht überraschend, aber trotzdem demütigend.

lg. patricia


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BeitragVerfasst: 31. Okt 2008 13:05 
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Registriert: 07. Okt 2008 12:33
Beiträge: 20
Wohnort: linz
korrektur!!!!

ich nehme seit 30. september combithyrex - nicht euthyrex (das nimmt meine tante)

sorry! das kommt davon, wenn man während der arbeit schribt. :-)


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BeitragVerfasst: 03. Nov 2008 13:42 
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Registriert: 30. Okt 2007 14:16
Beiträge: 164
Hallo Patricia!

tut mir leid dass dein arztbesuch eine enttäuschung war. das kommt leider häufig vor. Ganz ohne arzt wirst du wohl nicht auskommen, aber dass du beschlossen hast deine probleme selber zu lösen ist ein guter ansatz.
Worauf du achten mußt hast du sicher inzwischen schon gelernt und mit regelmäßige kontrollen überprüfen.

Ich habe auch vor einem jahr beschlossen mir keinen blödsinn mehr einreden zu lassen. Zuerst hatte ich sehr besorgt, aber jetzt nach zwei kontrollen, weiss ich dass ich recht hatte.

Mir ist es ja ein rätsel warum so viele Ärzte lieber Statine, Abnehmpillen Psychopharmaka oder sonstige Hämmer verschreiben bevor sie die SD-Hormone erhöhen. Aber leider können wir das anscheinend nicht ändern, also müssen wir damit leben.

Alles Gute,

Marianne


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BeitragVerfasst: 04. Nov 2008 11:23 
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Registriert: 20. Okt 2008 12:55
Beiträge: 9
Hallo!

Ja, das kenn ich gut. Tut mir leid, dass du auch wieder zu so einem "Spezialisten" gekommen bist.

Ich war letzten Donnerstag auch bei einem Endokrinolgen. War- naja. Wenigstens wusste er erst mal, was Hashimoto ist (schon mal ein Erfolgserlebnis für mich). Hat auch gleich Blutabgenommen noch mal Ultraschall gemacht und mich in eine Privatklinik überwiesen für eine Isotopenuntersuchung. Wenn die Befunde da sind, muss ich wieder hin. Diesmal wollt er noch gar nix wissen, welche Beschwerden ich trotz Tabletten noch habe, er will erst reden wenn die Befunde da sind. Bin ich ja mal gespannt. Ein bisschen Hoffnung hab ich, dass der diesmal nicht so schlecht ist. Allerdings hat er gleich gesagt: "Ach Hahsimoto, dass is ja halb so wild"...


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