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| Autor: | ih76 [ 20. Mär 2008 9:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | meine Geschichte / Werte |
Hallo zusammen! ich lese schon seit längerem regelmäßig in diesem Forum, da bei mir seit September 2007 Hashimoto vermutet wurde und sich das im Dezember 2007 bestätigt hat. meine beschwerden waren hauptsächlich herzstolpern, herzklopfen in ruhephasen (weswegen ich auch zum arzt gegangen bin), lustlosigkeit, antriebslosigkeit, manchmal depressive stimmungslage, das gefühl "mit mir stimmt etwas nicht". (EKG+Belastungs-EKG waren o.B.) im September 2007 dann ultraschall der schilddrüse: grenzwertige große SD, echoarmes muster, TSH 2,69 (0,30-4,00)--> vermutung Hashimoto, keine medikation, beobachtung. nachdem sich meine symptome weiter verschlechtert haben, neuerliche kontrolle im dezember --> TSH 3,96 (0,30-4,00) beginn mit 1/2 Euthyrox 75µg erneute untersuchung inkl. Szinti+US am 8.1.2008: bTSH 2,91 (0,0-4,00) fT4 14,2 (9,0-22,0) TAK 290 (<40,0) TPO 795 (<35,0) befund: grenzwertig große SD, euthyreote funktionslage unter substitutionsbedingungen bei immunthyreopathi typ Hashimoto erhöhung auf 1 ganze euthyrox 75µg TSH-Wert vom 17.3.: 0,38 (0,30-4,00) vom befinden her geht es mir gut, habe keinerlei beschwerden mehr. nächste kontrolle im juni (inkl. ultraschall) geplant hier nun meine frage: ich lese im forum immer wieder, dass TSH, fT4 + fT3 bestimmt werden müssen, um eine klare aussage zu machen. jetzt bei der letzten kontrolle wurde wieder nur der TSH-wert kontrolliert. in wie weit reicht dieser wert?? sollten nicht immer alle werte kontrolliert werden? ich habe bei der blutabnahme auch angegeben, dass ich den fT3 + fT4 - wert auch haben möchte ... oder werden diese werte nur bestimmt, wenn der TSH außerhalb der norm liegt? ich überlege schon. ob ich den arzt wechseln soll. bin derzeit bei einem "normalen" internisten, kein schilddrüsenspezialist. andererseits geht es mir vom befinden her gut. wäre schon, wenn ich ein paar meinungen dazu von "experten" bekommen könnte ... DANKE und sorry für den langen text .. lg claudia |
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| Autor: | patrizia [ 20. Mär 2008 14:06 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
hallo claudia, der tsh ist kein eigentliches sd-hormon, sondern ein hypophysenhormon. leider ist es immer noch die verbreitete meinung mancher ärzte, dass der tsh zur ausreichenden abklärung der sd-erkrankung reicht - für die erstbeurteilung würde ich dem vielleicht sogar zustimmen. denn meist zeigt der tsh tatsächlich zuerst an, dass etwas nicht in ordung ist. bei den meisten passt es: wenn der tsh ok ist, sind auch ft3 und ft4 ok - ABER bei manchen ist das nicht so. bei manchen passt der tsh in die norm, aber die tatsächlichen sd-hormone liegen zwar auch noch in der norm, sind aber nicht optimal für denjenigen (gehen meist auch mit noch vorhandenen sd-uf-symptomen einher: weitere gewichtszunahme, noch immer müde,...). dann sind auf jeden fall die ft3 und ft4-werte wichtig, denn erst die klären die symptomatik - und es ist eine feineinstellung notwendig. aufgrund der euthyrox-einnahme sollte man schon ft3 und ft4 abnehmen lassen - denn erst diese werte spiegeln akt. sd-hormonstatus. frag bitte bei deiner krankenkassa nach, ob bei hashimoto-erkrankung nicht doch alle werte bezahlt werden - denn lfd. blutuntersuchungen sind in diesem fall ja notwendig. und bitte beim arzt drauf bestehen, dass auch ft3 und ft4 bestimmt werden. im normalfall - also wenn keine sd-erkrankung vorliegt - werden die sd-hormone erst nach dem vorliegen eines ausserhalb der norm liegenden tsh-wertes bestimmt (wgkk). einerseits wird eine (meiner meinung nach, denn aus deinem befunden geht nichts anderes hervor) absolut nicht notwendige szinti angeordnet - die gehört nicht zur standardabklärung einer sd-erkrankung (die kostet sicher genug), sondern wird nur im zweifelsfall (bei verdachtsmomenten, die sich durch den ultraschall nicht eindeutig abklären lassen) gemacht - anderseits werden die wichtigen sd-werte nicht gemacht. ohne bestimmung der ft3 und ft4 werte: wie bitte will eine arzt z.b. eine umwandlungsschwäche von t4 in t3 erkennen??? prinzipiell würde ich bei einer sd-erkrankung immer zu einem sd-spezialisten gehen. wenn allerdings keine beschwerden bestehen und von nun an immer auch die freien werte mit abgenommen werden, kannst du theoretisch beim interisten bleiben (warum er allerdings die szinti angeordnet hat, ist mir nicht ganz klar?!). wenn du dir bei ihm nicht sicher bist, ob du gut aufgehoben bist, such dir besser einen spezialisten. lg, patrizia |
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| Autor: | ih76 [ 21. Mär 2008 10:53 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Patrizia! Danke für Deine Antwort. Ich bin natürlich von meinem Hausarzt zu dem Internisten überwiesen worden (damals war auch noch kein Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung). Den endgültigen Befund "Hashimoto" habe ich ja erst im Jänner bekommen (da war ich auch bei einem Spezialisten). In der Zwischenzeit habe ich mich natürlich über Internet, Bücher informiert über diese Krankheit und mir gedacht, ich warte mal ab, wie der Internist weiter vorgeht. Nach dieser neuerlichen Kontrolle - nur TSH-Wert - werde ich mir wohl einen Spezialisten suchen (die Untersuchung im Jänner war im Krankenhaus). Vielleicht kennt jemand einen Schilddrüsenspezialisten im Raum Villach, den er mir empfehlen kann. Oder überhaupt in Kärnten! Über die Sinnhaftigkeit der Szinti habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht ... aber naja ... wird wohl etwas mit Geld zu tun haben lg Claudia |
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