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| Autor: | Philomena [ 23. Nov 2006 18:44 ] |
| Betreff des Beitrags: | zuerst überfunktion jetzt unterfunktion |
Hallo! Ich heiße Philomena und bin 26 Jahre alt und habe einen Sohn. Ich bin momentan wieder mal sehr verzweifelt und wollte mal wissen was ihr dazu sagt! Angefangen hat das ganze im Juni 2006. Mir ist es total schlecht gegangen, habe nur mehr geschlafen, konnte den Haushalt nicht mehr machen, und das schlimmste war für mich diese unerträglichen Herz Rythmusstörungen die so heftig waren das ich das Bewusstsein verloren habe. Natürlich bin ich zum Hausarzt gegangen. Der konnte nichts feststellen ausser das ich ein Burn out Syndrom habe. Ich dachte mir nur so etwas lächerliches, ich weiss doch am besten ob es mir psychisch gut geht oder nicht. Er schreibt mich auch nicht krank. Also ging das ungefähr 2 Wochen so dahin. Ich ging zum Arzt und er sagte mir jeden 3 Tag ich habe nichts. Der hat schon gedacht ich bin verrückt, und ich aber dann schön langsam auch. Nach diesen 2 Wochen hat er dann mein Blut untersucht. Diagnose: SD-Unterfunktion Ich war im ersten moment total geschockt und wollte alles über die Schilddrüse wissen und löcherte meinen Artz. Seine Antwort war nur, das ist kein Problem mit der Schilddrüse, ich soll es einfach vergessen und er redet auch nicht mehr mit mir über die SD. Natürlich machte ich mich dann schlau über die SD und war noch mehr schockiert das mich mein Arzt darüber nicht aufgeklärt hat, obwohl es ohne Medikamente nicht geht. Also folgte mein Weg wieder mal zu meinen Arzt. Ich sagte zu Ihm: Ich stehe von diesem Sessel nicht auf solange Sie mir nicht etwas für meine Schilddrüse geben. Also schreibte er mir Euthyrox 50 mg auf mit den Worten: Wenn Sie meinen nehmen Sie es eben, aber es wird Ihnen sicher nicht besser gehen da Sie ja ein Burn out haben. Mein nächster Weg war ins KH. Dort wurde ich dann auf Euthyrox 100 mg eingestellt, da ich schon einen ziehmlich hohen Antikörper Wert habe. Jetzt geht es mir wieder total schlecht. Mir ist extrem schlecht, nehme sehr viel ab, habe Schmerzen im Kopf, in meinen Fingernägel (die teilweise schon blau unterlaufen sind) Schüttelfrost und erhöhte Temperatur, wieder diese Herz Ryst. und extremen Schwindel. Kennt das jemand von euch? War wieder Blutabnehmen. Habe jetzt eine Überfunktion. Bin aber trotzdem extrem müde. Aussage vom Arzt zu dem Symptomen: Das weiss man nicht von wo die kommen. Toll was, ist ja sehr hilfreich. Jetzt hatte ich die Krankheit akzeptiert und jetzt das wieder. Diesmal habe ich mich an Dr. Zettinig gewannt und habe am MO einen Termin. Würde mich sehr freuen über eure Antworten, geht mir echt ganz schlecht. Kennt das jemand mit den Fingernägel oder mit dem schlecht sein und...... Danke für eure Mühe |
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| Autor: | werwiw [ 24. Nov 2006 18:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Philomena! Mir ist es nicht viel anders ergangen. 10 Tage Krankenhaus und als Diagnose psychophysischer / phobischer Schwindel. Erst als ich mich unter tiefsten Leidensdruck in ein Wiener Krankenhaus begeben hab ist eine Atuoimmunthyrepathie Morbus Basedow diagnostiziert worden. Leider hat die medikamentöse Behandlung nicht besonders gut geholfen und so hat man mich auch mit "Psychopulverl unterstützt" Dann ists erst richtig losgegangen. Bis ich mich entschlossen hab mich von meiner Schilddrüse in einem anderen Krankenhaus zu trennen. Komischerweise fühlt sich kurz nach Behandlungsbeginn diese dann nur mehr für bedingt zuständig. Hilfen wie "Geduld haben, keine Ahnung warum die Werte so schwanken, und dgl" bringen mich noch immer nicht recht weiter. Jetzt hab ich ohne Schilddrüse eine beträchtliche Unterfunktion und noch immer massive Beschwerden wie Übelkeit Schwindel Herzstolpern, Herzrasen. Kann dir zwar damit nicht unbedingt weiterhelfen aber soll zeigen dass es anscheinend viele Ärzte gibt die das Thema Schilddrüse und deren Beschwerden bewußt verdrängen, verharmlosen oder einfach nur total inkompetent sind was das Thema Hormon betrifft. lg werwiw |
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| Autor: | Philomena [ 24. Nov 2006 19:17 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo werwiw! Danke für Deine Worte, es beruhigt mich schon etwas mit jemanden mal zu plaudern der weiss von was ich rede! Ich bin echt froh das es dieses Forum gibt und das Du mir geschrieben hast, jetzt fühle ich mich nicht mehr so alleine! Warst du schon öfters wegen der SD im Krankenstand? Wenn ja, wie reagiert deine Arbeit darauf! Ich glaube ich habe jetzt bald die Kündigung deswegen. Aber was soll ich denn machen wenn es mir so schlecht geht!!! DANKE!!! lg Philomena |
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| Autor: | werwiw [ 24. Nov 2006 19:31 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallihallo Philomena! Ich schlag mich jetzt schon mit meinen Beschwerden über 5 Monate herum und bin 3,5 Monate im Krankenstand gewesen. (Davon über 2 Monate in div. Krankenhäusern) Jetzt bin ich schon die 4. Woche mit kurzen Unterbrechungen in der Arbeit wo ich mir an den ganz schlechten Tagen kurzfristig mal einen Tag Urlaub nehme. Eigentlich sehr kurios, aber nützt nichts. Nach Ansicht einiger Ärzte sollte ich ohne weiteres noch im Krankenstand bleiben. Zitat "Sobald die Werte noch nicht stimmen muss ich mich halt damit abfinden dass ich noch nicht Arbeitsfähig bin" Naja haben auch leicht reden. Gottseidank bin ich im öffentlichen Dienst und dadurch beruflich nicht mit unmittelbarer Kündigung bedroht, aber natürlich verstehe ich dich nur zu gut wie man aufeinmal auch dadurch mit einem sozialen Abstieg bedroht ist. Natürlich sind die bei mir auch nicht grad begeistert und Nachteil hat es schon insofern dass mein Arbeitsgebiet ob kurz oder lang auch jemand anderer übernehmen könnte. Es ist einfach ein Jammer aber irgendwie kann man sich auch sagen. "Egal, wenns einem so schlecht geht dass man sowieso nicht hoch kommt braucht man sich somit auch keine Vorwürfe machen etwas "vergeigt" zu haben" Da liegt leider das Schicksal wieder in der Hand eines motivierten Arztes der sich nicht nur einer Krankheit, sondern dem Leid eines Patienten annimmt und bereit ist aktiv helfend zur Seite zu stehen. lg Werwiw |
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| Autor: | Uschi [ 24. Nov 2006 19:39 ] |
| Betreff des Beitrags: | an Philomena |
Hallo ! Kannst du einmal deine Werte samt Referenzwerten ins Forum stellen, dann könnte man dir vielleicht mehr sagen. Vielleicht bist du momentan in einer ÜF durch zuviel Hormone? Ich war am Mittwoch beim Dr.Zettinig und er wird dir sicherlich weiterhelfen können. Er hört dir zu und beantwortet die sämtliche Fragen die du hast. Vielleicht kannst du dir vorher schon einiges was du fragen willst zusammenschreiben. Es wir ein Ultraschallbild gemacht, Blut abgenommen und ein ausfühliches Gespräch geführt. Vorallem, man nimmt dich und deine Symptome ernst. also Kopf hoch, es wird schon wieder werden. LG USCHI |
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