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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Blutspenden bei Hashimoto ??
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 13:55 
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Registriert: 23. Mär 2006 10:34
Beiträge: 22
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Weiß jemand, ob man das darf ???
Habe bereits eine Anfrage an das Rote Kreuz gemacht, jedoch (noch) keine Antwort erhalten !!


lg
Jeanny


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 14:06 
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Registriert: 11. Jan 2006 12:07
Beiträge: 353
Wohnort: Wien
man sollte bei hashimoto nicht blutspenden, da sonst die antikörper durch die blutspende mit übertragen werden. dies steht ebenfalls im buch "leben mit hashimoto"

lg
uschi


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 Betreff des Beitrags: Danke für die rasche Antwort !
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 14:23 
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Registriert: 23. Mär 2006 10:34
Beiträge: 22
Wohnort:
Werde mir sicher bald das Buch besorgen, es interessiert mich sehr.

Auf die Antwort vom Roten Kreuz wäre ich trotzdem neugierig.


lg
Jeanny


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 15:20 
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Registriert: 18. Nov 2005 21:33
Beiträge: 5
Hallo Jeanny!

Bei Hashimoto darf man nicht Blutspenden! Ich spendete selbst vor der Diagnose Hashi immer Blut, aber seit ich Hashi habe geht das leider nicht mehr.

Der Arzt beim RK sagte, dass es möglich wäre, die ak auf andere zu übertragen.

lg tretti


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BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 16:53 
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Registriert: 23. Mär 2006 10:34
Beiträge: 22
Wohnort:
Da lassen sie einen Verletzten lieber sterben, als ihn mit "Hashimoto-Blut" zu versorgen?? Ist jetzt ein krasses Beispiel, aber habe ich nicht Recht?
Wir leben ja auch damit ?? Oder geht es da um etwas anderes!
Ich lasse mir ja einreden, dass es vielleicht bei Kleinkindern und alten Menschen wegen dem toxischen Schock nicht optimal ist, aber bei einem "normalen jungen Gesunden" ??




lg
Jeanny


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BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 17:32 
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Registriert: 23. Mär 2006 10:34
Beiträge: 22
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Vielen Dank für Ihre Bereitschaft mit Ihrer Blutspende kranken und verletzten
Mitmenschen helfen zu wollen.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie bei Autoimmunerkrankungen auf Dauer
von der Blutspende ausgeschlossen sind.

Es tut mir leid, Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können.

Mit besten Grüßen


(siehe oben, aber verstehen werde ich das nie)


lg
Jeanny


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 17:45 
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Registriert: 06. Apr 2006 8:45
Beiträge: 34
Wohnort: Deutschland
Hallo Jeany,

......normalen jungen Gesunden" ??


Hast du dir das mal versucht, in Gedanken durchzuspielen?

Nehmen wir mal an, wir Hashis würden spenden. Blutkonserve ist dann beschriftet: Vorsicht: beinhaltet Blut von Autoimmunerkrankungen.

Welcher normale, Gesunde, würde sich das geben lassen, ohne anschliessend zu klagen, wenn er denn danach Hashi oder anderes bekommen würde. Wobei noch nicht einmal sicher wäre, ob der Empfänger des Spenderblutes nicht diese oder andere Krankheiten schon vorher intus hatte? Ha - die Prozessflut ist vorhersehbar.

Wie sollte denn klassifiziert werden, wenn man aussucht:

Kinder bis........ Alte Menschen ab............

Was ist mit Verletzungsopfer, wo man nicht weiß, was die schon alles haben - ob die mit 20 Jahren nicht doch eine hammermäßige Krankheit haben, wo die dann das Hashiblut möglicherweise kaum verarbeiten können? Welche seriösen Studien gibt es denn, wo man feststellte, dass die bloße Übertragung von Antikörpern nichts macht? Immerhin weiß man, dass Babys Antikörper der Mutter über die Nabelschnur erhalten und es immer ungewiss ist, was der Körper der Babys damit macht. Klar - genetisch gesehen ist das Risiko eben höher, diese AI dann zu erhalten - aber haben da die Antikörper nicht auch noch den letzten Anstoß zum Entwickeln einer Krankheit?

Wer legt fest, dass Leute mit Hashi spenden dürfen, und Leute mit anderen AIs nicht? Wärest du hocherfreut, wenn du erfährst, dass du Blut erhalten hast von Leuten, die z.B. Multiple Sklerose oder Lupus hatten?

Ich hatte auch mal so gedacht wie du, aber meine Meinung geändert.
Blut ist ein Lebenselixier, was ich im Falle eines Falles möglichst "rein" erhalten möchte und nicht aufgrund meines Alters und weil der Arzt möglicherweise seine Blutbank nicht korrekt aufgefüllt hat, Blut "2. Wahl".

LG

Anna-Lena


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 Betreff des Beitrags: Nun, das erscheint logisch..
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 18:11 
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Registriert: 23. Mär 2006 10:34
Beiträge: 22
Wohnort:
aber heißt das auch, dass mein ungeborenes Kind einmal auch Hashimoto bekommt, so wie ich, oder nicht ??

Das würde mich auch sehr interessieren!


lg
Jeanny


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 Betreff des Beitrags: Re: Nun, das erscheint logisch..
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 18:54 
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Registriert: 10. Dez 2005 23:34
Beiträge: 318
Jeanny hat geschrieben:
aber heißt das auch, dass mein ungeborenes Kind einmal auch Hashimoto bekommt, so wie ich, oder nicht ??

Das würde mich auch sehr interessieren!


lg
Jeanny


Hallo Jeanny,

Prof. Heufelder hat dazu etwas in seiner HP geschrieben:

http://www.hashimotothyreoiditis.de/

Das Vorhandensein von AK bedeutet - soweit ich informiert bin - nicht zwangsläufig, dass das Kind später auch an HT erkranken muss. Möglicherweise wird aber eine genetische Prägung gesetzt, die dann beim Zusammentreffen von begünstigenden Faktoren (u. a. eine nicht dem individuellen Bedarf entsprechende Jodzufuhr) später HT auslöst.

Ich versuche aber mal, dazu Infos zu finden.

LG - Norbert


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 Betreff des Beitrags: Sehr interessant / Danke !!
BeitragVerfasst: 18. Jul 2006 19:35 
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Registriert: 23. Mär 2006 10:34
Beiträge: 22
Wohnort:
Habe da schon ein wenig hineingelesen und werde dranbleiben !!
Irgendwie glaube ich schon, dass ich das weitergebe, denn meine Mutter (66 Jahre) hat auch Hashi, wobei ich nicht sagen kann, seit wann, denn ganz früher kannte man das ja noch nicht.
Aber mir fällt gerade noch etwas ein dazu: Vor ca. 12 oder 13 Jahren habe ich im AKH Wien einen Allergietest gemacht u.a. wurden auch Blutkontrollen durchgeführt, was den Ärzten dort nicht ganz gefallen hat, war, dass jedes Mal "Entzündungen im Blut" gefunden wurden, die sie nicht zuordnen konnten. Am Anfang vermuteten sie LE (schrecklich, da ist mir Hashi noch lieber), was sich jedoch bald als negativ herausstellte (ich hatte starke Hautausschläge/Akne). Sie fragten mich, ob ich Grippe o.ä. hatte vor kurzem usw. Ich musste drei Wochen hintereinander, 1 x/Woche zur Blutabnahme, aber sie kamen zu keinem Ergebnis.
Nun meine Frage: Kann das Hashi gewesen sein und das erkannte damals keiner???

lg
Jeanny


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