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 Betreff des Beitrags: Schweißausbrüche
BeitragVerfasst: 30. Jun 2006 19:51 
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Registriert: 30. Jun 2006 19:42
Beiträge: 4
Wohnort: München
Ich leide an Hashimoto und nehme täglich 50µ Euthyrox. Meine Schweißausbrüche beeinträchtigen stark meine Lebensqualität. Die Menopause liegt schon länger als 20 Jahre zurück, kann also nicht die Ursache dafür sein. Wenn eine Hitzewallung mit darauffolgendem Schweißausbruch im Liegen erfolgt (manchmal auch in aufrechter Lage) höre und verspüre ich im rechten Ohr laut die Pulsfrequenz. Weder der HNO-Arzt noch die Schilddrüsenfachärztin oder der Internist haben ein Argument für diese Erscheinungen. Wissen Sie Rat? Vielen Dank, mfG
K.Russow


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißausbrüche
BeitragVerfasst: 01. Jul 2006 18:13 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Kerime hat geschrieben:
Ich leide an Hashimoto und nehme täglich 50µ Euthyrox. Meine Schweißausbrüche beeinträchtigen stark meine Lebensqualität. Die Menopause liegt schon länger als 20 Jahre zurück, kann also nicht die Ursache dafür sein. Wenn eine Hitzewallung mit darauffolgendem Schweißausbruch im Liegen erfolgt (manchmal auch in aufrechter Lage) höre und verspüre ich im rechten Ohr laut die Pulsfrequenz. Weder der HNO-Arzt noch die Schilddrüsenfachärztin oder der Internist haben ein Argument für diese Erscheinungen. Wissen Sie Rat? Vielen Dank, mfG
K.Russow


Hallo Kerime!

Wann warst Du das letzte Mal zu einer Blutuntersuchung? Hast Du aktuelle Werte von Deiner SD?

Ohne Deine akutellen Werte (samt Normwerten bitte!) kann man keine seriöse Aussage zu Deinem Problem machen. Das kann sehr viele Ursachen haben, eine Möglichkeit liegt jedoch in einer nicht so optimalen Einstellung der SD, was man anhand Deiner SD-Werte sehen könnte.

Magst Du Deine Werte posten, falls Du welche hast?

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags: Schweißausbrüche
BeitragVerfasst: 03. Jul 2006 17:56 
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Registriert: 30. Jun 2006 19:42
Beiträge: 4
Wohnort: München
Vielen Dank für die prompte Antwort. Die Werte meiner (regelmässigen) Blutuntersuchungen liegen alle im Normbereich, auch die von T3, T4 und TSH. An sonstigen Medikamenten nehme ich - nicht ständig aber immer wieder - Protonenpumpenblocker gegen den Reflux, die ich schlecht vertrage und täglich 200 mg Simvastatin. Die Schweißausbrücke resultieren aber bereits aus der Zeit vor der Einnahme der letzten beiden Medikamente. Damals schrieb ich sie allerdings der Menopause zu. Ich betreibe auch regelmässig Ausdauersport als Vorbeugung gegen alles Mögliche. Was könnte sonst noch die wirklich massive Beeinträchtigung sein?
MfG Kerime


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 Betreff des Beitrags: Re: Schweißausbrüche
BeitragVerfasst: 05. Jul 2006 21:10 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Kerime!

Kerime hat geschrieben:
Die Werte meiner (regelmässigen) Blutuntersuchungen liegen alle im Normbereich, auch die von T3, T4 und TSH.


Die Norm ist ein sehr breites Band und die Erfahrung hat gezeigt, dass es in Wahrheit nicht ganz so breit ist, wie oft angenommen. Daher frage ich immer nach, wie sind die aktuellen Werte und aus der Aussage "Werte in der Norm" lässt sich dann nicht wirklich etwas ableiten.

Wenn Du magst, schau nach und poste die genauen Werte samt Normwerten, vielleicht kann ich dann doch noch was sehen.

lg
Maria


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 Betreff des Beitrags: Hitzewallungen
BeitragVerfasst: 06. Jul 2006 19:03 
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Registriert: 30. Jun 2006 19:42
Beiträge: 4
Wohnort: München
Vielen Dank für Ihre Mühe. Meine letzten SD-Werte sind:
T3 130 ng/dl, T4 10,9 µg/dl, TSH 1,97mU/l. Sind noch andere Werte relevant? LG Kerime


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 Betreff des Beitrags: Re: Hitzewallungen
BeitragVerfasst: 08. Jul 2006 6:29 
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Registriert: 03. Jun 2005 14:49
Beiträge: 564
Wohnort: Graz
Hallo Kerime!

Kerime hat geschrieben:
Vielen Dank für Ihre Mühe. Meine letzten SD-Werte sind:
T3 130 ng/dl, T4 10,9 µg/dl, TSH 1,97mU/l. Sind noch andere Werte relevant? LG Kerime


Bitte die Normwerte noch dazu schreiben, diese müssten in Klammer neben Deinen Werten stehen.

Was jetzt schon auffällt ist, dass nicht die freien SD-Werte (= fT3 + fT4) gemacht wurden sondern nur Gesamt T3 und Gesamt T4. Nachdem die Gesamtwerte durch andere Faktoren stark beeinflussbar sind, ist die Aussagekraft der freien Werte deutlich höher und sollten bei AI-Erkrankungen der SD immer die freien Werte gemacht werden.

Siehe http://www.labor-arndt-partner.de/diagn ... t3ft4.html

lg
Maria


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