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| Autor: | marie [ 02. Mai 2006 8:08 ] |
| Betreff des Beitrags: | wie lange... |
hallo ihr! könnt ihr mir ungefähr sagen wie lange es dauert (bzw. wie lange man die schilddrüsenhormone einnehmen muss), bis man eine besserung der beschwerden feststellen kann? dauert das tage, wochen, monate...? oder ist das von mensch zu mensch und stärke der funktionsstörung unterschiedlich? würde mich über erfahrungsberichte von euch freuen! danke und liebe grüße marie |
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| Autor: | shila [ 02. Mai 2006 10:00 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Marie! Du musst mit ungefähr 6 - 8 Wochen dauern. Ist aber nicht bei jedem Menschen gleich. Bei mir hat die Wirkung nach 5 Wochen eingesetzt. Alles Liebe KarinK |
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| Autor: | Uschi [ 02. Mai 2006 11:14 ] |
| Betreff des Beitrags: | Hormoneinnahme |
Ich nehme seit Jänner Euthyrox. Aber bis jetzt konnte keine Verbesserung bemerken, ganz im Gegenteil mir geht es schlechter als vorher. Ich habe wahnsinnige Schlafstörungen bin jede Stunde munter und nervös, sowie zittrig. Der THS lag letztes Mal bei 2,88. War heute neuerlich zur Blutabnahme, mal sehen was morgen die Werte anzeigen. Im Buch "Leben mit Hashimoto" wird von mehreren Wochen bis Monaten gesprochen, bis man sich besser führ bzw. gut eingestellt ist. Ich habe seit 1 Woche wahnsinnige Rückenschmerzen, die bis in die li Hand ausstrahlen und ohne Schmerzmittel geht garnichts. Alles Liebe Uschi |
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| Autor: | patrizia [ 02. Mai 2006 11:23 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: wie lange... |
hallo marie, ich hatte voriges jahr (ende märz) einen tsh von fast 25 und mir wurde geraten bis zu einer dosis von 1 ganzen tabl thyrex 0,1 mg zu steigern. ich hab mir damals vorgenommen monatl. immer um eine 1/4 tabl zu steigern. ich fing also mit einer 1/4 tabl thyrex an (ca. ein monat lang gleiche dosis - war aus heutiger sicht ein zu langer zr!): zuerst geriet ich in üf, nach ein paar tagen hatte ich keine üf-symptome mehr, ein paar tage gings mir besser als in uf, doch dann (heute weiss ich zu diesem zeitpunkt hätte ich schon steigern können) gings mir wieder wie ohne tabl.= typ. uf! nach ca. 1 monat (nach blutabnahme und kontrolle der werte) erhöhte ich auf eine 1/2 tabl. thyrex, geriet wieder kurz in üf, aber kürzer als beim 1. mal und mir gings, nach den paar wenigen tagen mit üf-symptomen, ungefähr 1-2 wochen besser. dann wieder schlechter - aber ich wartete trotzdem insgesamt 4 wochen, neue blutabnhame-wertekontrolle -> wieder steigerung um 1/4 tabl.: diesmal nur 1 tag üf-symptome - und mir gings ca. 3 wochen besser, danach wieder schlechter. dann das ganze spielchen nochmals: erhöhung auf empf. enddosis - diesmal keine üf-symptome - mir gings durchgängig gut, aber noch nicht so gut wie vor der uf. nach einem monat 0,1 mg thyrex neuerliche kontroll der werte -> tsh im üf-bereich, ft3 und ft4 genauso hoch wie ohne tabl. danach 'experimentierte' ich nochmals ein bisschen, erhöhte um 1/4 tabl und dann für ganz kurze zeit nochmals um 1/4 tabl => hatte üf-symptome, konnte nicht mehr schlafen, tsh nicht mehr messbar, aber ft3 und ft4 fast unverändert. bin dann wieder zurück auf 1 tabl. thyrex - diese dosis halte ich und kann sagen, dass es bei mir ingesamt ca. 6-7 monate gedauert hat, bis alle uf-symptome verschwunden sind (denkleistung war sehr lange noch nicht optimal) - aber ich hätte ja schneller steigern können!! heuer im februar hab ich, nachdem ich über mehrere wochen nicht gut schlafen konnte, die dosis um eine 1/4 tabl reduziert - 3-4 wochen gings mir gut damit, dann hatte ich wieder leichte uf-symptome (vermehrte müdigkeit, verminderte denkleistung, wassereinlagerungen, träge, ...) - kontrolle der werte: tsh um 2,5. also hab ich wieder auf die ursprüngliche dosis erhöht. zusammenfassend kann ich sagen, dass ich ca. 3 monate gebraucht hätte, um zu meinen jetzigen zustand zu kommen - vorausgesetzt ich hätte schneller gesteigert. aber das ist sicher von mensch zu mensch verschieden und abhängig von der stärke der uf. lg, patrizia |
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| Autor: | Uschi [ 02. Mai 2006 12:01 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Hallo Patrizia ! Wie gehts dir zur Zeit, hast du jetzt schon deinen Wohlfühlwert erreicht? Also ich muss sagen, ohne Hormone gings mir früher wesentlich besser. Obwohl ich vor Diagnosestellung einen TSH von 7,7 hatte, merkte ich nichts davon. Naja ich habe ja schon 9 Jahre die diversen Beschwerden und Zustände, aber konnte ganz gut damit leben. (Ausser den Panikattacken). So wie es mir aber jetzt geht, diese Unruhe und diese Schlafstörungen, rauben mir noch den letzten Nerv. Ich habe das Gefühl ich sitzte auf einem Vulkan der jeden Moment ausbricht. !!! Naja morgen wenn ich den neuen Befund hole, weiß ich mehr. Ich werde dann gleich die neuen Werte ins Forum stellen, vielleicht kann man mir dann weiterhelfen. Alles Liebe Uschi |
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