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Nukmed und Endokrinologie - LKH oder Praxis
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Autor:  Gast [ 05. Jul 2003 17:26 ]
Betreff des Beitrags:  Nukmed und Endokrinologie - LKH oder Praxis

Ich habe eine SD-Unterfunktion, die zwar von den Werten gut eingestellt scheint, die mir aber - möglicherweise in unguter Kombination mit der Pille - viele Beschwerden beschert, die eigentlich der UF entsprechen (was mir besonders zu schaffen macht, ist eine rasante Gewichtszunahme - besonders im letzten Jahr gab es so 3-4 Monate wo ich 10-15kg zugenommen habe, ohne Lebensstilumstellung). In einem anderen Forum hat man mir gesagt, dass das bei der SD nicht so einfach ist mit den Normwerten, und dass THS Werte zwischen Ober- und Untergrenze nicht unbedingt heißen, dass dann alles OK ist.

Wie auch immer, um mir sicher zu sein, dass meine SD gut eingestellt ist, dass sie sonst keine Probleme bereitet, und vielleicht auch um abzuklären, ob ich ein Hashimoto 'Fall' bin, habe ich mich von meiner Hausärztin auf die Nukmed und die Endokrinologie überweisen lassen. Ich habe auch ziemlich schnell einen Termin bekommen.

OK, der war jetzt letzte Woche (an einem LKH). Und das war schrecklich. Die wichtigste Botschaften, die ich bekommen habe, waren "Ihre Werte stimmen, Sie HABEN keine Probleme mit der SD" und "Das ist ein Labor und keine Beratungsstelle". Es ist also nur ein Szintigramm gemacht worden, zur Endokrinologie wurde ich gar nicht vorgelassen. Meine Gewichtsprobleme (superlustig, darüber zu reden, wenn das ganze Gespräch von den obigen Prämissen ausgeht :-/ sind auf 'Zu viel fressen' und 'älter werden' (ich bin Anfang 20!!) zurückgeführt worden...

Ich bin etwas verzweifelt, weil ich mich in meinen Sorgen überhaupt nicht ernst genommen fühle. Ich wollte nur wissen, ob das eine normale Erfahrung mit der Nukmed ist, oder ob das daran liegt, dass es ein großes Spital ist, sodass es vielleicht klüger ist, sich an eine/n niedergelassenen Spezialistin/en zu wenden.

Vielen Dank

Simone

Autor:  Gast [ 06. Jul 2003 10:44 ]
Betreff des Beitrags: 

Liebe Simone!

Es tut mir leid für Dich, dass man Dich mit Deinen Problemen und Fragen nicht "ernst" genommen hat. Vielleicht solltest Du wirklich einen Endokrinologen, ausserhalb eines Krankenhauses aufsuchen, der sich Zeit für ein ausführliches Gespräch nimmt. Falls sich dann tatsächlich herausstellen sollte, dass Deine Gewichtszunahme nicht mit der SD zusammenhängt, was für mich aber durchaus einleuchtend klingt (bin aber auch nur ein Laie), kannst Du anschließend mit Deiner Frauenärztin über einen eventuellen Wechsel des Präparates sprechen oder einen Ernährungsberater aufsuchen.

Liebe Grüße
Claudia

Autor:  Gast [ 09. Jul 2003 13:57 ]
Betreff des Beitrags: 

liebe simone,

ich weiß wie's dir geht, in krankenhäusern hatte ich noch nie das gefühl gut behandelt worden zu sein (therapie und menschlich). sei nicht frustriert, versuche einen arzt/ eine ärztin zu finden, die besser sind!
bei pilleneinnahme ist der sd-hormonbedarf erhöht. das könnte erklären, warum du dich nicht gut fühlst. und obwohl die werte noch im rahmen liegen, kann es sich schon um eine sogenannte latente UF handeln. such dir am besten guten rat bei einem/er guten medizinerIn!

liebe grüße,
ylva

Autor:  Gast [ 09. Jul 2003 19:21 ]
Betreff des Beitrags: 

Liebe Simone,

Ich glaube, dass Du Dir einen Endokrinologen aufsuchen solltest. Welche Blutuntersuchungen wurden bei Dir überhaupt gemacht, und wie sehen die Werte aus? Was für Symptome hast Du, außer Gewichtzunahme? Seit wann nimmst Du die Pille ein?

Bei mir hatte die Pille scheinbar auch schlechte Wirkungen. Ich habe einfach darauf verzichtet, sie weiter einzunehmen. Ich weiß es, es ist nicht ideal. Aber ich habe jetzt schon große Angst, dass sie meinen ganzen Hormonhaushalt stören könnte... Jeder sollte überlegen, was für sich selbst wichtiger ist!

Alles Gute,
Micha

Autor:  Gast [ 11. Jul 2003 10:36 ]
Betreff des Beitrags: 

Gast hat geschrieben:
Liebe Simone!

Es tut mir leid für Dich, dass man Dich mit Deinen Problemen und Fragen nicht "ernst" genommen hat. Vielleicht solltest Du wirklich einen Endokrinologen, ausserhalb eines Krankenhauses aufsuchen, der sich Zeit für ein ausführliches Gespräch nimmt. Falls sich dann tatsächlich herausstellen sollte, dass Deine Gewichtszunahme nicht mit der SD zusammenhängt, was für mich aber durchaus einleuchtend klingt (bin aber auch nur ein Laie), kannst Du anschließend mit Deiner Frauenärztin über einen eventuellen Wechsel des Präparates sprechen oder einen Ernährungsberater aufsuchen.

Liebe Grüße
Claudia

Autor:  Gina [ 13. Jul 2003 2:21 ]
Betreff des Beitrags: 

Liebe Simone!

Lass dich bitte nicht so abschasseln!
Es müssen ausser TSH auch immer freies T3 und freies T4 gemessen werden. Sie mal in dieses Forum hier auch unter Infos: http://www.hashimotothyreoiditis.de/

LG Gina

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