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 Betreff des Beitrags: zusammenhang hashimoto und stress?
BeitragVerfasst: 21. Jun 2003 13:42 
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Registriert: 24. Mai 2003 15:44
Beiträge: 9
Wohnort: wien
bei mir wurde vor ca. 1 jahr hashimoto diagnostiziert. meine ärztin hat gemeint, dass der tatsächliche ausbruch der krankheit wahrscheinlich stressbedingt war. die symptome traten allerdings erst nach dem stress, in einer eher stressfreien zeit auf. mich würde jetzt interessieren, ob diese zusammenhänge zwischen hashimoto und stress üblich sind und ob in stresszeiten mehr schilddrüsengewebe zerstört wird. habe auch gelesen, dass autoimmunerkrankungen häufig etwas mit unterdrückten aggressionen zu tun haben. weiß irgendjemand mehr darüber?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Jun 2003 9:49 
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Registriert: 26. Mai 2003 11:12
Beiträge: 10
Wohnort: Deutschland
Nein mit unterdrückter Agression hat es wohl eher nichts zu tun. Das würde ich in den bereich der Psychologie verschieben.
Aber das Stress für Autoimunerkrankungen nicht gut ist ist logisch.

Stress was heist das denn? Ausschüttung von Stresshormonen und höchste Aktivität für alle Stoffwechselvorgänge.
Also werden in Stresszeiten auch mehr SD Hormone gebraucht und produziert. Die SD ist also höchst aktiv in Stresszeiten.
Also wird sie vom Imunsystem auch mehr "gesehen". Logisch, dass das Imunsystem den "Feind" in solchen Zeiten dann auch stärker attakiert.

Ist der Streß vorbei, fällt die Aktivität auf ein normalmas ab.
Durch den Angriff während des Stresses ist die SD aber nun stärker geschädigt und nun kann sie schlechter SD Hormone herstellen, also
kommt es zur Unterfunktion. Die Krankheit war schon vorher da, aber die SD schaffte die Normalanforderung bis dahin noch.

Auch ohne Stress wäre es irgendwann soweit gekommen, das es ohne Tabletten nicht mehr geht. Nur eben später.

Viele liebe Grüße
Norbert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Jun 2003 12:11 
hallo veilchen,
stress ist bei sehr vielen autoimmunerkrankungen ein mitauslöser. ich schließe mich den erklärungen von norbert an und möchte noch hinzufügen: seit ich beschwerden mit meiner hashimoto habe, denke ich oft, dass wir in unserer zivilisierten welt falsch leben. so viele menschen können aus den verschiedensten gründen nicht dem beruf, der aufgabe nachgehen, der/die ihnen freude macht. wir sind aber den größten teil des tages damit befaßt. zusammen mit den anforderunge und den ernährungsproblemen einer schnellebigen zeit kommt oft streß dabei raus.

die gründe für die langlebigkeit und gute gesundheit der bewohner kretas (stichwort: kreta-diät) liegt sicher in einem mußevolleren (für uns wär's vielleicht auch langweiligeren) lebensstil. klar, dafür gibt's halt nicht jeden kosumquatsch dort. ich selber will gerade weniger "müssen" und "wollen" (bezogen auf konsumgüter).

grüße bei hitze,

ylva


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Jun 2003 21:44 
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Registriert: 24. Mai 2003 15:44
Beiträge: 9
Wohnort: wien
danke für eure antworten.. ich seh das auch so, mit der einschränkung, dass unterdrückte aggressionen - auch wenn sie von der psychologie beschrieben werden - ganz sicher etwas mit körperfunktionen und somatik zu tun haben. also für mich kann da schon ein zusammenhang bestehen, aber sicher sind solche aggressionen nicht der einzige und hauptgrund..


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Aug 2003 19:16 
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Registriert: 14. Aug 2003 19:08
Beiträge: 1
Weiß leider nichts konkretes bzgl. unterdrückte Aggressionen, weiß aber sicher, dass meine Hashimoto eindeutig mit Stress zusammenhängt- heißt Stress dürfte der unmittelbare Auslöser gewesen sein, wobei die Schildrüsenproblematik an sich vererbt wurde. Habt ihr nach der Diagnose euren alltäglichen Stress reduziert/reduzieren können, half das? Bin nämlich momentan nicht richtig eingestellt und es wirft mich zwischen Unterfunktion (als Resultat der Hashimoto) und Überfunktion (als Resultat der Medikamente) hin und her. Bin der Meinung das hat auch mit dem Faktor Stress zu tun!?!? Was meint ihr? LG Nina


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