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 Betreff des Beitrags: Re: Neu und am verzweifeln...
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011 11:14 
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Registriert: 22. Aug 2011 13:53
Beiträge: 19
Hallo Maus, danke für deine Antwort. Das beruhigt mich sehr.

Und ich finde es sehr sehr schön, dass du das alles überstanden hast! Da gehört wohl Mut dazu!!

War am Montag bei einem Psyologen und der unterstützt mich jetzt mit Autogenem Training. Ein sehr netter Kerl der mir sehr sympatisch ist und das gott sei dank alles ohne Hammermedis hinkriegen will.

War am Dienstag nochmal bei der Vertretung meines Hausarztes weil ich fast durchgedreht bin. Ein älterer Herr der mir einfach ne Fluspi reingejubelt hat. Na ja, reingjubelt ist übertrieben, denn ich hät in dem moment wohl alles genommen. Jetzt ist bloss die Frage, kennt sich jemand aus mit dem zeug? Bin total verunsichert, weil ich sowas eigentlich auf gar keinen Fall nehmen wollte!!! Aber seit dem gehts besser. Frag mich ob das vom Fluspi kommt oder, weil sich mein Körper schön langsam an das Euthyrox gewöhnt? Letzteres wäre mir sehr sehr viel lieber!

Ich hoffe ich nerv euch nicht, aber ihr helft mir so viel, und mit wem soll ich denn sonst reden. Wenn man nicht in der selben Situation ist, kann man das glaub ich alles nicht verstehen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Neu und am verzweifeln...
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011 12:09 
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Registriert: 20. Aug 2011 13:29
Beiträge: 15
Wohnort: Wien
Servus, chrissi_TAH,


ich kenne zwar Fluspi aus persönlicher Erfahrung nicht, jedoch hatten bei mir im November letzten Jahres auch Panikattacken begonnen. Da wusste ich von Hashimoto noch gar nichts. Schob es auf die zweidreiviertel Jahre Zahn-Erkrankung mit viel Schmerzen und Pannen und dachte mir "klar, bekommst du jetzt zum Hörsturz auch noch Panikattacken. Du hast von der Zahnsache eine Angststörung entwickelt." Allerdings war nach der zweiten Panikattacke die Angst vor einer neuen Panikattacke weit größer als die Angst vor Zahnschmerzen. " Jetzt bist du also völlig im Eimer" hab ich mir gedacht.

Mein Hausarzt meinte auch, ich solle aus dieser Spirale erstmal mit medikamentöser Erstversorgung raus, bevor ich da noch tiefer hineingerate. Das wäre wichtiger und hilfreicher als jetzt gleich wieder endlos nach irgendwelchen Fehlern im körperlichen System zu suchen.

Da beißt sich ja auch immer irgendwie die Katze in den Schwanz. Hast du Angst, dass mit dir was nicht stimmt, hast du Stress. Hast du Stress, wirkt sich das körperlich immer mit aus. Und DAS verstärkt wieder die Wahrscheinlichkeit für die nächste Panikattacke. Oder wirkt sich auch in anderen körperlichen Symptomen aus,..usw.usf.

Ich glaube, es ist gut, dass du ein wenig Hilfe für deine Psyche bekommst in Form von Medis, die helfen, etwas runterzukommen. Das hat ja dann auch nix mit "in die Psycho-Ecke drängen" zu tun. Psyche und Körper (Soma) sind nun mal nicht getrennt voneinander funktionierend. Das eine beeinflusst immer auch das andere und umgekehrt.

Mir haben jedenfalls die Tabletten gegen Panikzustände, die ich immer dann nehmen konnte, wenn ich merkte, in mir hat sich was zusammengebraut, geholfen, da ziemlich rasch wieder runterzukommen. Jede Panikattacke, die ich sozusagen ausließ, hat mich wieder ruhiger werden lassen.

Erst dann funktioniert ja auch der Kopf wieder freier und man kann sich selbst besser einschätzen anstatt sich angstgesteuert nur noch im Kreis zu drehen. Das in Ergänzung mit autogenem Training oder einer anderen Entspannungstechnik war schon mal ein guter Teil der Miete, hab ich für mich festgestellt.

Es dir also in der Eingewöhnungszeit ein wenig "leichter zu machen" halt ich für nicht verkehrt. Ich gehe davon aus, dass Fluspi nicht abhängig machen, kenne aber das spezielle Medikament nicht. Ist das was, das man länger nehmen muss oder - wie meine Tabletten im November - dann nimmt, wenn man merkt, man gleitet in Richtung Panik ab?

Lass dir also auch so "helfen". Ich bin sicher, du wirst diese zusätzlichen "Helferlein" nicht lange brauchen, je eher du sie annimmst und akzeptierst, dass sie momentan erstmal nötig sind, um dich vor dieser Abwärtsspirale zu retten.


Alles alles Gute,

Claudia


Zuletzt geändert von leicht_sinn am 25. Aug 2011 12:24, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neu und am verzweifeln...
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011 12:17 
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Registriert: 27. Nov 2010 16:01
Beiträge: 211
Hallo Chrissi,

ich wollte Dir noch Deine Frage von der vorherigen Seite beantworten.

Ja, bei einem MRT hätte man zum Beispiel ein Hypophysen-Adenom sehen können. Falls man nach so etwas gesucht hat. Ich weiß ja nicht, worum es da ging.

Was man nicht sehen kann, ist, ob der TRH-TSH Regelkreis stimmt. Das geht nur per Blutwert.

Lass nicht locker. Ich habe wie gesagt das Gefühl, dass da was nicht stimmt, weil die Werte so gar nicht zueinander passen.

Gruß
Charlotte


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 Betreff des Beitrags: Re: Neu und am verzweifeln...
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011 14:01 
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Registriert: 22. Aug 2011 13:53
Beiträge: 19
Erstmal wieder vielen Dank für eure Anworten an die arme Irre!! :)

@Claudia
Also das ist ein Medikament das man einmal in der Woche i.m. gespritzt bekommt. Eigentlich drei mal hintereinander im Abstand von einer Woche. Es soll keine Nebenwirkungen haben und vorallem nicht abhängig machen. Trotzdem hab ich a bissal Angst davor. Na ja, ich werds einfach mal auf mich zukommen lassen. Du hast auf alle Fälle recht damit, dass man aus dieser blöden Abwärtsspirale rauskommen muss, sonst dreht man durch! Hab mir schon Sachen eingeredet in letzter zeit... das willst du gar nicht wissen!
Vorallem hät ich gern wieder einen einigermaßen normalen Tagesablauf. Der nicht darin besteht mich Tag und Nacht auf der Couch meiner Eltern unter einer Decke zu verstecken und wegen jedem Scheiss zu weinen. Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber es ist doch war! Mega Sommer und ich häng hier rum wie ein geprügelter Hund!
Aber ich weiß, Geduld ist wohl eine der größten Prüfungen dieser Krankheit!!!

@Charlotte
Bei dem MRT ging es um Anginome. Meine zwei Cousinen haben sowas leider und bei dem ewigen Kopfschmerz wollt mein Neurologe mal näher hin sehen. Es war ein Routinecheck. Aber ich hab die Ärztin dort schon nach der Hypophyse gefragt, und sie sagte die sehe ganz normal aus. Weiß natürlich nicht, ob man da dann andere Bilder gebraucht hätte.
Heute abend hab ich endlich nen Termin bei meinem normalen Hausarzt der endlich nach drei Wochen aus Amerika zurück ist. Hab mir fest vorgenommen ihn auszuquetschen. Vorallem wegen dem TSH-Test!

Vielen vielen Dank nochmal. GLG Chrissi


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 Betreff des Beitrags: Re: Neu und am verzweifeln...
BeitragVerfasst: 25. Aug 2011 14:08 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
http://www.schilddruesenguide.de/hashim ... iditis.pdf

bitte sei mit anderen medis vorsichtig, da dies wieder die nötige hormondosis verändern kann. erfahrungsgemäß ist zb. bei einnahme der pille ein mehrbedarf an 25µg erforderlich, d.h. wenn man diese absetzt muss meist die dosis wieder reduziert werden um nicht in eine Üf zu rutschen, was ich erst vor einigen monaten selbst gesehen habe. allerdings wußte ich davon.

du wirst sehen, wenn deine werte besser werden, dann wird es auch dir besser gehen. ich hatte seinerzeit mehrere psychotherapien, psychozeug bekommen, alles ohne erfolg - erst die einnahme der hormone hat meine beschwerden wieder zum verschwinden gebracht.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Neu und am verzweifeln...
BeitragVerfasst: 26. Aug 2011 7:30 
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Registriert: 22. Aug 2011 13:53
Beiträge: 19
Also mein Hausarzt hat mir jetzt gesagt, ich soll lieber noch zwei Wochen nur 75 nehmen und dann vier wochen 100. Dann komm ich zwar zwei wochen zu spät zum Blutabnehmen aber vielleicht gehts mir mit der geringeren Dosis jetzt erstmal besser. Mal sehen.

Meine MAK TAK Werte sind wohl beide auf Null. Würd nur gerne wissen warum sie dann nur noch 9g wiegt wo sie doch vor 3 Jahren noch 15 hatte. Das wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben.

Ich bin euch sehr dankbar für das, dass ihr immer meine Seelenschuttdeponie spielt!

GLG Chrissi


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 Betreff des Beitrags: Re: Neu und am verzweifeln...
BeitragVerfasst: 29. Aug 2011 16:52 
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Registriert: 22. Aug 2011 13:53
Beiträge: 19
Hab endlich den Bericht von der Ärztin

Mikrosomale Antikörper (anti-TPO): 0 U/ml
Thyreoglobulin Antikörper (anti-Tg): <100 U/ml (<100neg.)

Heißt das jetzt definitiv kein Haschi???

GLG Chrissi


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