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 Betreff des Beitrags: SD-Veränderungen - stressbedingt?
BeitragVerfasst: 21. Jan 2005 1:06 
Liebe Betroffene, könnt Ihr mir helfen? Ich habe Panik! Bin SD-Neuling. Bei mir wurde diese Woche (Hausarzt Ultraschall, gleich darauf Szinti in der Uni-Klinik) kalter Knoten im rechten SD-Lappen und warmer Knoten im linken SD-Lappen (leichte Überfunktion) festgestellt. Blutwerte absolut im Norm-Bereich, Anlass war eigentlich Routine-Untersuchung. Habe im rechten Halsbereich seit über 15 Jahren Verdickung, hatte aber nie Probleme, wurde nie untersucht. Arzt riet mir jetzt unbedingt zur OP. Bin zwar 50 Jahre alt, trotzdem fassungslos - war nie krank, alle Ergebnisse der Routine-Untersuchung super, auch die SD-Werte im Normbereich. Soll ich mich jetzt wirklich operieren lassen (bin fast der Meinung, dass etwas, was sich im Körper abkapselt, weg sollte, will ja schließlich noch mindestens weitere 50 Jahre leben!:-)?. Was meint Ihr? OP? Wie kommt es, dass ich erst nach 20 Jahren (solange habe ich den Knoten rechts (kalt) mindestens schon, ohne es zu wissen, einfach nur Verdickung, über die ich mir nie Gedanken gemacht hatte, da keine Beschwerden) durch den linken warmen Knoten auf Problem aufmerksam wurde? Kann das stressbedingt sein? Ich arbeite teilweise leider wie ein Tier, wenn ich nervös war, Herzrasen hatte, dachte ich, dass das einfach am Stress liegt (obwohl ich versuche, über Yoga Entspannung zu finden). Habe aus diesem Grunde vor Weihnachten (nach über 25 Jahren) aufgehört zu rauchen. War das der Grund, dass der Körper jetzt reagiert? Ist die Veränderung im Körper - Nikotinentzug - vielleicht Anlass für den jetzt neu entstandenen warmen Knoten links? Es klingt wahrscheinlich blöd, ich weiß ... aber das war die einzige Veränderung, die ich in den letzten Monaten hatte .... weil ich mir vom Kopf her sagte ... mit 50 muss ich aufhören zu rauchen, weil der Körper die Schadstoffe nicht mehr abtransportieren kann... gibt es hier einen Zusammenhang? Haben Stress oder Nikotin Einfluss auf die Schilddrüse? Meint Ihr, ich soll mich operieren lassen, weil ich mir auf psychischer Ebene jetzt sowieso einrede, dass ich meinen Körper "verkorkst" habe? Bitte, bitte, sagt mir Eure Meinung ... ich bin derzeit ziemlich verwirrt - vielen Dank und liebe Grüße, Doris


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Jan 2005 8:46 
Hallo Doris!
Jeder kalte Knoten sollte wegoperiert werden. Dieser könnte (muss aber nicht) im Alter bösartig werden.
Gerd


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Jan 2005 14:31 
Liebe Doris!

Nikotinentzug bedeutet immer Streß (bin in der gleichen Lage, aber schon ohne SD). Dass aber Knoten wegen dem Rauchen aufhören entstehen, halte ich für unwahrscheinlich.
Ich kann mich nur der vorigen Antwort anschließen: Kalte Knoten gehören immer operiert (wegen ev Krebsentstehung).
Keine Panik, ist alles halb so schlimm!!!!
Wünsch dir alles Gute, Manu


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23. Jan 2005 18:47 
Dass die Knoten durchs aufhören vom Rauchen entstanden sind wäre Blödsinn, aber eines bin ich mir sicher psychischer Stress kann auch die Knoten verursachen, auch wenn es kein Arzt zugibt. Wobei ich damit aber nicht den Stress von einem Raucherentzug meine sondern Stress in Form von dauerhaften psychischen Belastungen. Übrigens schließe mich den anderen an, unbedingt OP bei kalten Knoten, gar keine Diskussion - du kannst dir auch mehrere Ärztemeinungen anhören, außer vielleicht ganz alternative Ärzte werden dir was anderes sagen.

für mich übrigens komisch, dass Leute die ihr Leben lang oder viele Jahre geraucht haben geschockt sind, wenn sie dann mal krank sind - ich mein das ist Ironie für mich, Menschen die weder trinken noch rauchen werden krank, weil es halt viele Umweltbelastungen gibt über Ernährung und Luft und dann auch psychische Belastungen, aber dann noch zu rauchen und sich zu wundern halte ich schon für komisch, verzeih mir die klaren Worte, ist nicht bös gemeint. Alles Gute für die Zukunft


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