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Heiße und kalte Knoten
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Autor:  Gast [ 19. Nov 2004 15:25 ]
Betreff des Beitrags:  Heiße und kalte Knoten

Hallo an alle,

Ich bin 29 J, w. und Mutter von drei Kindern. Mir geht es seit langer Zeit schon schlecht. (innere Unruhe, depressiv, agressiv, Herzrasen, viel zu hoher Blutdruck, trock. Haut und Haare, Durchfall, Gliederschmerzen, totale Müdigkeit, bin absol. nicht belastbar, Atembeschwerden, Panikattaken, usw.) Ich sage schon seit Jahren, daß ich leider nicht mehr so bin wie früher, weiß aber leider nicht warum.

Mein Artz hat mir nur Blutdrucktabletten verschrieben. Er schob alles auf den Streß (Familie, Beruf).

Jetzt wurde ich aber selbst aktiv, weil ich so nicht mehr weitermachen kann. Siehe da es wurden sämtlich Knoten (heiße und mehr kalte), Zysten und ein Kropf der auf die Luftröhre drückt, festgestellt.

Es wurde auch Gewebe entnommen (alles gutartig).

Jetzt heißt es ich muß zur OP, ist aber nicht auf der Stelle nötig.
Mein Arzt hat mir jetzt tägl. Thyrex verschrieben. Er meint so können wir Zeit gewinnen. Ich frage mich nur für was. Wenn ich sowieso nicht um eine OP herumkomme dann gehe ich lieber gleich. Als ich ihn dann fragte, ob er glaubt, daß es mir nach der OP besser gehen würde, sagte er nur daß weiß er nicht. Wenn ich wüßte, daß es dann besser wird, würde ich auf der Stelle gehen. Wer hat Erfahrung? Waren bei jemandem die Beschwerden nach einer OP besser und sind sie gar verschwunden? Über Antworten würde ich mich sehr freuen. Christine

Autor:  manu [ 22. Nov 2004 9:23 ]
Betreff des Beitrags: 

Nachdem alles gutartig ist wird dir vermutlich bei der OP nicht die ganze SD entfernt. Demnach kann also die SD auch nach der OP selber Hormone produzieren und die Einstellung mit den anderen Hormonen, die du nachher brauchen wirst, gelingt leichter.
Jede OP an der Sd verursacht Veränderungen - meist psychischer Natur.
Auf der einen Seite ist´s für dich dann beruhigend, dass alle Knoten entfernt sind, auf der anderen brauchst du Medikamente, die dir die fehlenden Hormone ergänzen. Und diese verträgt jeder anders.
Wenn allerdings Knoten auf die Luftröhre drücken, dann ict es in meinen Augen schon ratsam hier etwas zu unternehmen.
Letztendlich liegt es an dir, was du daraus machst. Mit einer positiven Einstellung, wird es dir nachher sicher besser gehen, als wenn du mit großen Zweifel die ganze Sache angehst.
Wünsch dir viel Glück, schau mehr auf dich, und opfer dich nicht zu sehr für deine Kinder auf (SD Erkrankungen entstehen auch, wenn einem sprichwörtlich die "Luft abgeschnürt" wird).
Auch meine zwei Kinder müssen jetzt mehr zurückstecken, weil ich ihnen zu verstehen gegeben hab: auch ich hab ein Recht zu leben und darf Zeit für mich verwenden.
Alles Gute, Manu

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