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 Betreff des Beitrags: Schulmedizin contra Alternativ
BeitragVerfasst: 24. Jul 2004 21:37 
Bei mir wurde vor ca. 2,5 Monaten ein gutartiger Knoten von der Schilddrüse entfernt (Entfernt wurde dabei der linke Lappen) - seitdem nehme ich Thyrex 0,1 mg 1/2 Tab. - mir wurde gesagt von meinem Hausarzt ich müsste es nehmen damit kein Knoten mehr kommt und nicht weil jetzt eine Unterfunktion besteht. Eines hat sich auf jeden Fall verändert, ich leide seitdem unter schwer definierbaren Zuständen psychischer Art (Unruhe, Probleme bei Konzentration bei einem Gespräch manchmal oder einfach Panikattacken, wo ich mich nicht auskenne, was überhaupt los ist, weiters ist mein Blutdruck in die Höhe gegangen) - was ich damit sagen möchte? Einfach mal in Fragestellen, ob Thyrex oder ein vergleichbares Mittel nicht mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Ich kann mir auch vorstellen, dass der verbliebene Lappen die Funktion des Linken übernommen hat. Ich denke mir nach wie vor, dass der Beste Schutz gegen jegliche Krankheit ein gutes Immunsystem ist und daran gilt es zu arbeiten (großer Teil ist die Ernährung, aber natürlich auch andere Faktoren). Ich werde auf jeden Fall versuchen andere Wege zu bestreiten, weil auch ein Thyrex nicht wirklich ein Garantieschein ist, dass das Problem nicht wieder kommt und die Nebenwirkungen auch nicht ohne sind. Aber ich will hier nicht jemanden beeinflussen - dies ist nur eine subjektive Einzelmeinung.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 29. Jul 2004 18:34 
Ein Nachtrag zu mir selbst: Ich denke, gesunde Lebenweise in jeder Richtung ist ein guter Schutz und trägt viel bei, aber bei gewissen Erkrankungen der SD kommt man natürlich um die Medikamente nicht herum und das wollte ich auch nicht in Frage stellen. Alle Leute, die ich befragt habe, die Probleme mit der SD haben oder hatten sind eigentlich gut gefahren mit den Medikamenten - es gab eigentlich keine Rückfälle - sogesehen beantwortet sich meine Fragestellung hiermit nachträglich von selbst.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02. Aug 2004 17:32 
hy...du ich habe jetzt einmal eine ganz blöde frage, vielleicht kannst du mir ja helfen...welcher arzt ist denn bei frage bezüglich kropf/schilddrüse überhaupt zuständig?

ich würde zum HNO-Arzt in eine Praxis gehen...bin ich da richtig??
oder zu welchem arzt muß man da?

lg olli


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Aug 2004 13:49 
Hallo! Zu deinen "Zuständen" meine ich es könnte sein, dass du vielleicht etwas weniger Thyrex brauchst. Vielleicht ein ganz klein wenig zu hoch dosiert. Aber Vorsicht, nicht gleich auf die Hälfte gehen. Möglicher Weise 2X - 3X die Woche eine niedrigere Dosis. 1 Monat warten ob die Dosis gut ist. Ist sie noch zu hoch, bist du noch immer etwas nervös, dann die etwas niedrigere Dosierung jeden Tag.
Antwort auf die Frage darunter, der Arzt der Fachmann/frau für Schilddrüse ist heißt Endokrinologe. Hoffentlich richtig geschrieben?!
Allgemein finde ich, dass man in diesem Forum sehr lange warten muss, bevor man Antwort bekommt. Bin nicht glücklich hier.
Alles Gute! Bin auch bald meine Schilddrüse los, hab total Schi... v. der OP, im Vorfeld ging schon alles mögliche schief... Haltet mir die Daumen für Mittwoch. So


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14. Aug 2004 9:13 
Kann dir nur zustimmen, das Forum ist nicht gut - das "schilddruesenforum.de" ist um Klassen besser - die Antwortzeit ist ein Scherz, das wars für mich jedenfalls, lg


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15. Aug 2004 12:04 
Offline

Registriert: 25. Mai 2003 5:32
Beiträge: 102
Wohnort: wien
Hallo!
In diesem Forum sind alle mit der selben Krankheit wie du und ich.
Man kann nur austauschen,was einem besser tut.
Für unsere Art Krankheit ist der Arzt zuständig.
Helfen kann dir nur der Arzt, und nicht das Forum.
Zum Beispiel ich leide 40 Jahre lang an Basedow und du vielleicht 2 Jahre an Hashimoto,wie und was für einen rat soll ich dir geben.
Dafür ist der Arzt zuständig.
Liebe Grüße von Anna aus Wien


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Nov 2004 0:23 
Hallo!
Bin heut erstmals im Forum. Hab schon einen Beitrag unter Basedow verfaßt, da ich daran erkrankt bin.
Hör auf Deine innere Stimme (daß Du denkst, die eine Hälfte übernimmt die Arbeit der anderen), vielleicht trifft das bei Dir ja auch wirklich zu, wenn Du es so empfindest.
Ärzte sind sicher gut um Leben zu retten. Aber jeder Mensch ist einzigartig und es hilft nicht 1 Medikament bei jedem Menschen gleich. Mein Körper reagiert ganz anders als alle Statistiken behaupten. Ich hab auch auf meinen Körper gehört und hab gut daran getan, die Tabletten nach 2 Jahren abzusetzen - auch wenn man lt. Dr. ohne nicht leben kann. Ich konnte mit ihnen auch nicht mehr. Ich habs einfach versucht, weil sich mein Zustand ja ständig verschlechtert hat. Ich ging zu allen möglichen Alternativen Praktikern und hab gewartet ob ich ohne Tabletten noch schlechter dran wäre, aber siehe da, mein Zustand hat sich um 100 % gegenüber dem mit den Tabletten gebessert. Vielleicht reagiert auch nur mein Körper so.
Aber ich rate Dir höre in Dich hinein und trau dich das zu tun, was Dir Dein Körper rät. Er will Dir mit diesem Symptom allerdings auch eine Botschaft vermitteln, die Du erkennen solltest und wenn Du sie nicht ändern willst oder kannst, dann akzeptiere sie. Nur dann wird Deine Krankheit überflüssig wenn Du deren Sinn verstanden hast.

Alles Liebe und trau Dich!
Silvia G.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09. Nov 2004 9:38 
Hallo Silvia,

Bist du dir sicher, dass du ohne Medikamente auskommen kannst? Ich hab das noch nie gehört, dass ein SD-Lappen die Arbeit für einen fehlenden übernehmen kann. Ich glaube, das du auf Dauer (die nächsten Jahre vermutlich) in eine Unterfunktion schlittern wirst und dann wird es dir gar nicht mehr so gut gehen.
Wo weniger SD-Zellen vorhanden sind, werden auch weniger Hormone produziert! Überleg dir das mal. Vielleicht hätte dir ein anderes Medikament eher geholfen (bzw keine Panikattacken verursacht).
Gesunde Ernährung ist schön und gut, aber das rettet die SD auch nicht mehr.
Ich denke die vermehrten SD-Erkrankungen entstehen von vermehrter Strahlen-Belastung im Umfeld (Frankreich, Dtld,Tschechien,etc...)

Das war jetzt vielleicht ein bisserl schroff, sollte aber nicht so klingen,
wünsch dir alles Gute, Manu


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Nov 2004 8:27 
Hallo Silvia, ich war der Beitragsstarter und bin überrascht, dass nach all den Monaten doch noch Antworten kamen. Deine hat mich sehr beeindruckt und Mut gemacht. Mir geht es nach wie vor sehr schlecht, bin kurz vor einer Einlieferung in eine Klinik, hab viel probiert mit den Dossierungen, aber jetzt hab ich in Absprache mit 2 von meinen Ärzten das Thyrex mal für 1 Monat abgesetzt, mal sehen was passiert, ich denke schlechter kann es nicht mehr werden und auch ich sehe einen Zusammenhang mit Thyrex oder anderen Hormonen und diesen Problemen, bei mir ist ein SD-Lappen vollständig noch vorhanden und beim anderen auch ein Teil - laut Arzt sollte das reichen, nicht Probleme zu bekommen und dass das Thyrex verhindert das wieder Knoten kommen ist auch ein Märchen, mein Operateur hat mir gesagt, er hat viele Leute, die es genommen haben und haben es wieder bekommen und er hat viele die es nicht genommen haben und es nicht bekommen haben. Was nicht heißen soll, dass das eine oder andere richtig ist. Aber Thyrex hat ja auch Nebenwirkungen, die nicht ohne sind.
Ich bleib auf meinem Standpunkt, krank geworden bin ich durch Ernährung bzw. psychischen Stress und ich nehme diese Krankheit mehr als ernst und hab mein Leben noch mehr umgestellt. Und bitte hört auf das, egal was die Ärzte sagen, ernährt euch so giftfrei, sprich Bio wie möglich und verhindert die Chemie in den Lebensmitteln. Klar, kann man nicht alle Risikofaktoren ausschalten, aber einige sicher.
Ich bekomme zur Zeit auch Vitamin B-komplex Infusionen, ich denke auch das könnte gut sein und Entgiftung ist auch angesagt, kann ich auch nur jedem raten, weil ein gutes Immunsystem ist der beste Schutz gegen Krankheit und es ist eine Wahrheit, dass 70% des Immunsystems im Darm sitzen, also denkt mal nach drüber, ich will nicht sagen, dass ich die Wahrheit erfunden habe, ich schreibe nur über meine Erfahrungen, aber ich bin auch noch auf der Suche, wenn ich sage, es geht mir gut, wäre das gelogen. lg A.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Nov 2004 8:30 
@Silvia: würde mich gerne noch mehr austauschen mit dir, wenn es dir nichts ausmacht, vielleicht gibst du mir deine Mailadresse - meine ist
breath04@gmx.at, lg A.


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