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 Betreff des Beitrags: viele warme Knoten
BeitragVerfasst: 21. Mär 2006 11:38 
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Registriert: 21. Mär 2006 11:29
Beiträge: 1
Ich bin seit Jahren in Behandlung. Immer im Grenzbereich zur Überfunktion. Meine Schildrüse ist von unzähligen heißen Knoten durchsetzt. Habe schon alles von Euthyrox über L-Thyroxin und Tyranojod hinter mir. Nun nehme ich seit 2 Jahren Carbimazol 5mg. Mein Arzt wollte eigentlich schon immer die OP, erwähnte aber dann die radiojodtherapie, die nun doch nichts für mich sein soll. Es würde ja das gesamte Gewebe zerstören und die Nebenschildrüsen auch. Anscheinend gibt es immer noch kein Medikamtent, das allein das Problem mit dem Kalziumhaushalt löst. ??? Und dann käme ja noch erschwerend hinzu, dass die Vorbereitung auf die Therapie nicht unproblematisch sei (künstliche Überfunktion herbeiführen).
Kennt jemand das Problem, wenn die gesamte Schildrüse von warmen Knoten durchsetzt ist? ("Schweizer Käse)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Mär 2006 11:46 
Hallo!
Ich habe auch keine Schilddrüse mehr und auch keine Nebenschilddrüse und es geht auch. Ich habe einen großen kalten Knoten drinnen gehabt und die Ärzte haben diesen Knoten dann pumtiert und sie sagten mir dann das er heraus gehörte, denn sie wollen kein Risiko eingehen. Ich habe mich dann zur OP entschlossen und sie mußten dann noch ein mal operieren, da der Knoten schon bösartig war und die Lymphknoten waren auch schon betroffen. In deiner stelle würde ich mich auch operieren lassen. Gehe ja kein Risiko ein. Mann kann auch ohne Schilddrüse und ohne Nebenschilddrüse leben.MFG


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Mär 2006 13:03 
Hallo Patricia!
Bei mir wurden heiße Knoten, kalte Knoten diagnostiziert. Th. Favistan und Operation. Wobei beim ersten Nuklearmediziner auf eine sofortige Operation gedrängt wurde.
Nachdem ich auf Favistan sehr gut reagierte, Auslaßversuche, dann wieder Therapie diesmal mit Prothiocil (hoch dosiert, dementsprechend waren auch die klörperlichen Reaktionen). Dann kam die Therapieempfehlung Operation oder Radiojodtherapie und ich wollte dem Ganzen ein Ende setzen. Habe mich zur RJTh. entschlossen.
3 Monate nach der Kapseleinnahme (in der Zwischenzeit keine Medikamente) wußte ich, dass ich weiterführend Medikamente brauchen werde. Habe aber noch die empfohlene Zeit, Kontrolle 6 Monate nach RJth., abgewartet und bin seither einschleichend auf L-Thyroxin eingestellt.
Weiterführend kam dann die Diagnose Mb. Hashimoto und bei einem anderen Institut Autoimmunthyreopathie bei euthyroter Stoffwechsellage. Wobei mein körperliches Befinden bei dieser Diagnose bestimmt nicht einbezogen wurde, denn ich hatte zu dieser Zeit nach wie vor große Probleme.
Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Du wirst die fehlenden Hormone durch Einnahme eines Medikamentes ersetzen müssen. Wie hoch die Dosierung sein wird, kann der Nuklearmediziner vielleicht abschätzen.
Alle Gute
GudrunW


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