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Hallo Mendes und Kurtulus,
bin Mitte August im KES operiert worden. Ursprünglich hätte bei der OP der linke Schilddrüsenlappen samt einem großen kalten Knoten entfernt werden sollen, während der OP hat der Chirurg jedoch entschieden die ganze Schilddrüse (ein klitze kleines Stücken muß trotzdem drinnen bleiben - das ganze nennt sich dann fast totale Lobektomie) zu entfernen. Hat mich natürlich gar nicht gefreut, als ich das nach der OP erfahren habe. Als dann jedoch eine Woche später der histologische Befund kam "Mikrokarzinom" war ich froh, dass alles raus ist.
Hatte direkt nach der OP kaum Probleme, man ist von der Narkose erst mal voll weg und urmüde, und dann sind halt da noch die Schluckbeschwerden wie bei einer ganz starken Angina, aber das gibt sich relativ rasch. Man hat auch dieses grausige Sekretflascherl, dass man dann überall mitschleppen muß, aber das kommt nach 1-2 Tagen wieder weg. Hatte vor der OP ziemliche Angst, dass eine häßliche Narbe bleibt, aber die sind da im KES wirklich gut und mein Chirurg hat die so schön gemacht, dass man wirklich erst bei näherem Hinsehen etwas sieht. Muß auch sagen, dass das Pflegepersonal äußerst nett und hilfsbereit ist!! Da sich der Hormonspiegel in dem Zeitraum nach der OP und dem Zeitpunkt ab dem man die Hormontabletten dann effektiv einnimmt, abbaut, ist man ziemlich k.o. und wird urschnell müde; war nach zwei Stockwerken Stiegen steigen schon fix und fertig, aber das gibt sich dann langsam. Habe jetzt teilweise noch so Aufstoßen oder das Gefühl, dass mir das Essen wieder hochkommt, das dürfte jedoch von der Intubation und soll sich iregendwann mal wieder legen.
Hoffe Euch damit ein bißchen geholfen zu haben und wünsche Euch alles, alles Gute für die OP.
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